Montag, 3. Juni 2013

Beim Film zum Fall #Mollath fehlten noch ein paar Hintergründe: Hoeneß und die CSU in der Bank, FDP ...

In der HypoVereinsbank sitzen diverse Politiker der CSU in Gremien, von dort werden die Drähte gezogen, und zahlreiche Leute haben uns die Verkäufe ihrer Kredite mit dem Häuschen als Sicherheit glaubhaft dargestellt.

Die Machenschaften, unliebsame Menschen fertig zu machen, sind zahlreich, die wenigsten so offensichtlich, dass sie zu Strafverfahren führen würden.

Warum die Steuerfahnder kein Interesse hatten, die Bank zu untersuchen? Ganz einfach: Der Chef sitzt in Gremien der Bank.

Der Fall Hoeneß wird nun wieder als Steuergeheimnis behandelt, hier gingen viele Millionen von Adi Dassler und von Karl Diehl in die Schweiz, die Liste der reichsten Familien Nürnbergs mit besonders guten Schweizer Beziehungen ist lang:

Alle beteuern, auch im Untersuchungsausschuss, dass es kein Verbrechen ist, ein Schweizer Konto zu haben. Keiner sagt, dass die Schweiz auch Giro-Verkehr hätte, ginge es um legale Summen.

In das System der Steuerhinterziehung sind auch die Besitzenden der meisten lokalen Presseorgane und alle großen, von uns geretteten Banken verwickelt.

Das schließt bis auf Weiteres die Tresortür des Dr. Leipziger: In der Hierarchie der RichterInnen und Staatsanwälte wird sich keinE der kleinen Fuzzis trauen, gegen die alten Ausbilder und Obermacker aufzumucken, so lange nicht mit Sicherheit anzunehmen ist, dass es das ganze System mit trägt.

Weder von Merk, noch von Seehofer sind dazu klare Signale zu vernehmen. Sie fürchten den totalen Zusammenbruch ihrer Mafia-Konstruktionen. Zu Recht.

http://flaschenpost.piratenpartei.de/2013/05/19/mollath
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/15028746_die-story-im-ersten-der-fall-mollath?buchstabe=R