Gustl Mollath war Ferrari-Tuner und gelernter Maschinen- und Werkzeugmacher, seine Frau Anlageberaterin der HypoVereinsbank Nürnberg.
Sie verliess die Ehe zu Martin Maske, der in der Handball-Abteilung des 1. FC Nürnberg mit dem Trainer Richter Brixner und Anwalt Woertge zu tun hatte, dort war die AUB des Herrn Schelsky als Siemens-Scheingewerkschaft und zur Finanzierung einer Bundesliga-DamenMannschaft entstanden.
Ihr Angebot, "ihm 500.000 zu lassen, wenn er sie und ihre Bank in Ruhe lässt" ist auch in der negativen Form ernst zu nehmen ("sonst lass ich dich wegsperren, und ich weiß auch schon, wie") und eine Reaktion auf seine dringende Bitte, mit den Schwarzgeld-Verschiebungen aufzuhören, und auf seine Drohung mit Anzeige.
Ihre Freundin Petra Simbeck (jetzt Frau des Bruders von Petra Maske) als Mitarbeiterin in der Praxis von Frau Dr. Reichelt brachte wohl die originalen Schreibfehler in das Attest, von dessen neuem originalen Auftauchen jetzt die Freilassung ausging:
Im damaligen Gerichtsverfahren zur Einweisung Gustl Mollaths, geführt vom rauhbeinigen Richter Brixner, lag es wohl nur als Fax vor, und es war auch keinerlei Frage nach der Ärztin als Zeugin,
Eine spanisch-stämmige Altenpflegerin hatte dem Richter und der Zeitung einen Brief geschrieben, wie entsetzt sie über seine brüllende Verhandlungsführung war, einen angeblich kranken Menschen anzuschreien und nicht aussprechen zu lassen.
Inzwischen erzählte sie auch noch, dass sie mitgeschrieben hatte und deshalb von einem Gerichtspolizisten nach ihrem Presseausweis gefragt wurde; dazu wurde sie aus dem Saal geholt und dann nicht wieder hineingelassen. (Verstoß gg. Öffentlichkeit?)
Entgegen dem Antrag der Staatsanwaltschaft ging es wohl auch gar nicht um die vorgeworfenen Straftaten, sondern um
Nun hatte sich die damalige Gattin Mollath zum Scheidungsverfahren arm gerechnet, ihm aber 300T Schulden auf's Haus geschrieben, sie führte alle ehelichen Finanzen. Womit sie dann sein Elternhaus ersteigerte, ist offen, aber sicher ist sie nun in der Ehe mit Martin Maske mittellos, Unterhaltspflicht wurde schon während seiner "Betreuung" (Entmündigung) ausgeschlossen.
Skizzierte Szenen in http://forumtheater.blog.de
Die Szenen der Justiz ins Gespräch bringen: Absprachen und Tricks aufdecken und aussprechen, anders keine Vertrauen #Mollath
Szene 2: Absprachen in Handball-Club und im Kundenkreis der Rotarier
Szene 3: Eine prügelnde Polizeistation mit besonderen Verbindungen: Haftbefehl und Ehrenkommisar in Verbindung?
Szene 4: Eingewiesen und entmündigt: Frau weg, Haus weg, alles weg ... nein: Haus bei der Frau ...
Szene 5: Freunde und ihre Bemühungen, die Macht der Vorurteile, die Angst vor der Psychiatrie und Justiz
Szene 6: Gustl #Mollath: wie eine Bewegung beginnt und in den Landtag schwappt
Der bayrische Missbrauch von Justiz und Psychiatrie gegen die Aufdeckung von Steuerhinterziehung und finsteren Machenschaften der CSU: Parteifinanzierungen durch Schmiergelder und DankeSSpenden wie von DIEHL: NS-Zwangsarbeit verschweigen und Nibelungenschätze horten ...
Mittwoch, 7. August 2013
Ein paar Klarstellungen, weil jetzt so viele Verdrehungen entstehen: Gustl #Mollath in den Medien
Die Theaterpädagogik brachte mich durch alle gesellschaftlichen Bereiche: Von der Jugendarbeit über die Lehrerfortbildungen zurück in die Schule, zur Sexualpädagogik und zur Geschichte ... und zur Arbeit mit Obdach- und Wohnungslosen.
Guter und mieser Journalismus begleitete den bayerischen Justizskandal #Mollath - von Nachdenkseiten bis Bayreuth
Diesen Artikel werd ich später unten mit Bayreuther Erlebnissen ergänzen:
In meinem Beitrag vom 15.7. „… und niemand regt sich auf“
hatte ich als Beleg für diese Beobachtung auch die Misshandlung Gustl
Mollaths erwähnt: „in Bayern wird ein Mensch zu Unrecht jahrelang
weggesperrt“. Jetzt ist Mollath endlich frei. Ein engagierter Freund der
NachDenkSeiten mahnte an, auf die Behandlung dieses Themas durch
„Spiegel“, „Zeit“ und einige andere Medien einzugehen. Das ist ein guter
Tipp. Es werden unten unter A. einige ausgewählte Machwerke verlinkt
und dann unter B. einige Analysen dazu – dies ohne jeglichen Anspruch
auf Vollständigkeit.
und dann gibt es da noch braune Provinzen ...
dort treiben sich zum Glück auch wache Piraten und Medienleute rum:
Bambuser | bezirksklinik bayreuth, gustl#mollath kommt frei (pirat_dev) - LIVE at http://bambuser.com/v/3792306
aber die regionale Zeitung ... jener unsägliche Kurier,
die Artikel legen schon wieder mengenweise Verdrehungen vor.
es ist gruselig, wie geistesschwach so manche Berichterstattung dort läuft:
"Im Zweifel für den Angeklagten" klingt wie vollkommen ahnungslos,
dabei ist der Kommentar des Chefs Braun an jeder juristischen Nähe vollkommen vorbei ...
irgendwas schreiben?
und so sichtbare Verdrehungen wie "wollte er uns nicht sagen"
aus seiner Aussage "weiß ich noch nicht", das ist wirklich schwach ...
Die schönste Überschrifts-Zeile:
Dann hat er Bayreuth hinter sich ...
hängt ihm auch noch das von den Medien selbst erzeugte Medien-Spektakel an ... als würde er sich selbst inszenieren: Sie suchen immer etwas negatives dranzukleben.
Rede mal so von einem Anderen, und jedeR hält dich für blöd:
"...stimmt die Dramaturgie von Gustl Mollath":
Haben die alle dort jetzt wieder ihren Wagner-Schaden?
Ist schon eine Überforderung für so eine Provinzblättchen.
"weil in Erlangen kein Platz war" ist auch eine nett verdrehte Darstellung:
So wird der Gutachter und Anstaltsleiter, Dr? Klaus Leipziger vom Täter zum guten Samariter, Lapp wird ihn demnächst als heiligen Beschützer präsentieren.
Darf gern jemand regional zum Leserbrief machen ...
dort treiben sich zum Glück auch wache Piraten und Medienleute rum:
Bambuser | bezirksklinik bayreuth, gustl
aber die regionale Zeitung ... jener unsägliche Kurier,
die Artikel legen schon wieder mengenweise Verdrehungen vor.
es ist gruselig, wie geistesschwach so manche Berichterstattung dort läuft:
"Im Zweifel für den Angeklagten" klingt wie vollkommen ahnungslos,
dabei ist der Kommentar des Chefs Braun an jeder juristischen Nähe vollkommen vorbei ...
irgendwas schreiben?
und so sichtbare Verdrehungen wie "wollte er uns nicht sagen"
aus seiner Aussage "weiß ich noch nicht", das ist wirklich schwach ...
Die schönste Überschrifts-Zeile:
Dann hat er Bayreuth hinter sich ...
hängt ihm auch noch das von den Medien selbst erzeugte Medien-Spektakel an ... als würde er sich selbst inszenieren: Sie suchen immer etwas negatives dranzukleben.
Rede mal so von einem Anderen, und jedeR hält dich für blöd:
"...stimmt die Dramaturgie von Gustl Mollath":
Haben die alle dort jetzt wieder ihren Wagner-Schaden?
Ist schon eine Überforderung für so eine Provinzblättchen.
"weil in Erlangen kein Platz war" ist auch eine nett verdrehte Darstellung:
So wird der Gutachter und Anstaltsleiter, Dr? Klaus Leipziger vom Täter zum guten Samariter, Lapp wird ihn demnächst als heiligen Beschützer präsentieren.
Darf gern jemand regional zum Leserbrief machen ...
Auch wenn das Filmchen vom Kurier ist...schön wie Herr Mollath grinst als er mit Robert Lindner zum Parkplatz läuft!
Die Theaterpädagogik brachte mich durch alle gesellschaftlichen Bereiche: Von der Jugendarbeit über die Lehrerfortbildungen zurück in die Schule, zur Sexualpädagogik und zur Geschichte ... und zur Arbeit mit Obdach- und Wohnungslosen.
Nächste Ebene Öffentlichkeit: Wieder mehr Leute reden in Angst vor Psychiatrie von der Bedrohung durch Gustl #Mollath: Recht schaffen!
Das könnte der CSU so passen: Sich die Befreiung von Gustl auf die Fahne schreiben und dann den Schutz der Bevölkerung hoch halten:
Es muss klar gemacht werden,
- dass Haderthauer und Merk ihren Aufsichtspflichten nicht nachgekommen sind, in Psychiatrie und Gerichten zuverlässige heutige wissenschaftliche Standards einzuführen oder bundesweite Gesetze einzuhalten, die über Kaffeesatz-Lesen der verfilzten Ämter hinausgehen,
- dass Söder versagt hat, die Kontrolle Banken und die Steuerprüfung so auszustatten, dass ein Versagen wie bei dem Dutzend Anzeigen von Gustl Mollath nicht weiter vorprogrammiert ist,
- dass die Parteienspenden im Nürnberger Raum zu überprüfen sind, wie die private "Sportförderung"
Der wieder aufgenommene Prozess kann die Beweiswürdigung wie die bewussten Falsch-Anzeigen der Gattin und ihres Anwaltsbüros (gemeingefährlich, Waffenbesitz) überprüfen, wenn die Juristen nicht wieder an ihren Korinthen-Kackereien hängen bleiben ...
Ein weiterer Prozess wird die Lügen und Manipulationen im Scheidungsverfahren zu klären haben, wo Frau Maskes schweizer Guthaben wohl in der neuen Ehe verschwunden sind, und wer die gleichzeitige Entmündigung Gustls, "Betreuung" genannt, betrieb.
Der "Gut"achter und Anstaltsleiter Dr? Klaus Leipziger wird sich für immer hinter dem Patientengeheimnis verschanzen wollen, aber die Qualität der Gutachten und der Überprüfungen muss neu definiert werden.
Ob die Initiative für eine Psychiatrie-Hilfe-Gesetz dazu ausreicht und entsprechend aufgenommmen wird, wenn die Grünen noch nicht Regierungspartei werden sollten, um auch in den Regionen verlässliche Kriseninterventionsdienste den Rettungsdiensten und der Polizei zur Seite zur stellen, wird sich zeigen ...
Die Überprüfung der verbliebenen gemeldeten "unsauber" dokumentierten Fälle in den Forensiken ist dringend geboten, sonst werden sie zur Last des Ansehen der Psychiatrien in den Bezirkskrankenhäusern und der Mitarbeitenden dort.
Zu Zwangsbehandlung und neuer Rechtsgestaltung in der Psychiatrie gibt es von der Bundesebene neue Vorgaben:
Ein Land wie Bayern sollte sich einen öffentlichen Runden Tisch der Fachleute leisten, der mit der Menschenrechtsbeauftragten für Petitionen im Rahmen der Patientenrechte als Ansprechpartner dient,
In diesem Kreis sollten auch verlässliche Diskussionen zu Grenzen der Medikationen und Fixierungen in Haftanstalten und Psychiatrien klare Vorgaben für das Personal erarbeiten, es kann nicht sein, dass überall noch zwangsweise so gefährliche Neuroleptika wie das extrem Lebenszeit verkürzende Haldol verabreicht werden.
Für Freitag den 13.9. (!) bereiten wir eine Veranstaltung im zbb e.V. vor, die am Sa 14.9. mit vertiefenden Workshops der Fachleute vertieft werden soll.
PPP Projekt Psychiatrie-Politik
Spenden dafür, und für die Starthilfe für Gustl Mollath, auf www.gustl-for-help.de
PPP Projekt Psychiatrie-Politik
Spenden dafür, und für die Starthilfe für Gustl Mollath, auf www.gustl-for-help.de
Die Theaterpädagogik brachte mich durch alle gesellschaftlichen Bereiche: Von der Jugendarbeit über die Lehrerfortbildungen zurück in die Schule, zur Sexualpädagogik und zur Geschichte ... und zur Arbeit mit Obdach- und Wohnungslosen.
Dienstag, 6. August 2013
Nächste Lernfelder: Rehabilitation und Wiedergutmachung für Gustl #Mollath und der Blick auf die Qualität in der Psychiatrie
nach den langwierigen Erlebnissen der letzten Monate um die Befreiung von Gustl Mollath und der Vorbereitung für eine Fortsetzung des Untersuchungsausschuss des Bayr. Landtags sind die nächsten Felder klar:
Die öffentliche Rehabilitation können die Medien bestreiten, die juristische Wiedergutmachung wird bis in die verschleierten schweizer Konten der ehemaligen Gattin gehen müssen, die sich damals der Sorge durch ein gut manipuliertes Scheidungsverfahren entzog, und bis zur Verantwortung der Bank, die damals wohl freundlicherweise die Finanzierung der Damen-Handballerinnen des 1.FCN übernommen hatte.
Dann könnte etwas Steuerklarheit hergestellt werden, wenn der Untersuchungsausschuss tatsächlich auf das Amtswissen zugreift, das zB der oberste Steuer-Verantwortliche Jüptner für sein ganzes Amt in den Schleier des Steuergeheimnisses wickeln wollte.
Die interne Berufung der RichterInnen und eine Änderung des Personalkarussell zwischen Staatsanwaltschaft und Richtern sowie eine klare unabhängige und transparente Selbstverwaltung der Justizkräfte werden deren Berufsvereinigungen mit der neuen Politik zu gestalten haben,
die Qualität der Gutachten und der Verwahrungs-Mechanismen der Forensik und die Qualität der Arbeit in der Psychiatrie brauchen interessierte Öffentlichkeit, die sich nicht hinter Datenschutz versteckt, sondern teilnehmende psychische Begleitung, Heilung und Therapie-Möglichkeiten in ihrer Wirkungsweise vorstellt.
Nun herzlich willkommen im offenen Team, Gustl Mollath, und erst mal gute Erholung!
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Die Theaterpädagogik brachte mich durch alle gesellschaftlichen Bereiche: Von der Jugendarbeit über die Lehrerfortbildungen zurück in die Schule, zur Sexualpädagogik und zur Geschichte ... und zur Arbeit mit Obdach- und Wohnungslosen.
Operative Psychologie: Zersetzung und Zerstörung des persönlichen Umfeldes: Dr? Leipziger ohne Geschichte ... verwahrt Gustl #Mollath
Psychologie in der DDR wurde gegen die Opposition eingesetzt:
Pfarrer und Bürgerrechtler wurden nicht nur observiert, auch Fahrradreifen wurden zerstochen ... dazu gab es eine geheime Direktive, die Anweisung zur Zersetzung
Richtlinie 1/76 ab min 8 -
wer als feindlich negatives Element eingeordnet wurde -
für die sozialistische Einheits-Vorstellung des geordneten Lebens zerstört Ehen durch Briefe, Postkarten, "Romeos" und informelle Mitarbeitende (IM)
auch offene Beobachtung, Sabotage an Autos und die Information zu Krankheiten und Störungen, Mobbing und Falschbeschuldigungen ...
Die Konstruktion der Reifenstechereien durch die beteiligten Polizeikräfte und Anwälte ist ein entsprechendes Vorgehen, die bewussten Falsch-Anzeigen wegen Waffenbesitz gegen Gustl Mollath durch Petra Maske ebenso.
Die Theaterpädagogik brachte mich durch alle gesellschaftlichen Bereiche: Von der Jugendarbeit über die Lehrerfortbildungen zurück in die Schule, zur Sexualpädagogik und zur Geschichte ... und zur Arbeit mit Obdach- und Wohnungslosen.
Montag, 5. August 2013
Politische Psychiatrie im Ostblock: Verwahrung und Zersetzung - wird in Bayreuth bei Gustl #Mollath die Verwahrung fortgeführt?
Eine der ersten vorgeschlagenen Medikationen 2005 in der lange vor ihm geheim gehaltenen Krankenakte von Gustl Mollath ist die Gabe von Haldol, unter Patienten und in den Haftanstalten besonders gefürchtet, als "Betonspritzen":
Das Neuroleptika lässt den Körper bewusstlos oder taub werden und hat über Tage Nachwirkungen von Koordinationsstörungen und absolutem Schwere-Gefühl. Es verkürzt die Lebenszeit der Patienten um Jahrzehnte, wird in aufgeklärten Psychiatrien nicht mehr verwendet. Gustl wurde zu seinem Glück nicht dazu gezwungen.
Der Beipackzettel ist nicht leicht zu bekommen, weist aber aus, dass eine Nebenwirkung das Auftreten von Wahnvorstellung sein kann. Gustl erzählt das im Interview mit Nina Hagen, das ansonsten nicht leicht anzuhören ist, aber Gustls ruhige Haltung zu ihrer etwas hysterischen Übergriffigkeit erleben läßt.
Die allgemeinen Foltervorwürfe gegen das Personal in den Kliniken sind unsinnig, und wenn die Taten der psychiatrischen Opfer ausgeblendet werden, die Sicht auf die verschiedenen Krankheitsbilder abgewehrt wird, kann davon keine Reform der Umstände ausgehen.
Die Qualität der Arbeit in der Psychiatrie wird durch die Bayreuther Vorgänge natürlich enorm in Frage gestellt:
Ein Gutachter, der nicht nach ärztlichem Ethos arbeitet, das dem wissenschaftlichen Stand und Standard und dem eigenen Gewissen mehr verpflichtet ist als den Erwartungen des Richters und der Staatsanwaltschaft, und diesen noch Hinweise gibt, dass es für eine Einweisung mehr angegebene Straftaten braucht, statt diese abzulehnen ...
... da dachten einige im Umfeld an Geldzahlungen der HypoVereinsbank, die natürlich auch das Konto der Klinik führt, mein Gefühl liegt eher zwischen Erpressung, Gewöhnung und den Rotarierkreisen, die sicher in dem Provinzhauptstädtchen die ehrenwertesten Hilfeleistungen auch für die Anstalt organisieren.
In der DDR, aus der Dr? Klaus Leipziger stammt und wohl 1984 kam, konnte Psychiatrie verschiedenes bedeuten: Im positivsten Fall wurde ein fanatischer Friedensfreund und Regimegegner dort besser untergebracht und konnte statt Bautzen den Garten pflegen, bis über die Sache Gras gewachsen war.
Im Negativen waren Staatskritiker natürlich abgestempelt und der Freundlichkeit des Ärzte ausgeliefert, und die Einsicht in die Segnungen des staatlichen Sozialismus konnte dabei wachsen. Im widerständigen Verhalten standen natürlich Haldol und dazu die diversen Psychopharmaka aus dem Westen zur Verfügung, die für die dortige Zulassung noch eine breitere Erprobung in Studien brauchten.
Damit waren Devisen und Kontakte zu gewinnen, die auch in den Westen führen konnten ...
Die Aufarbeitung der DDR-Psychiatrie ist relativ schnell eingestellt worden, weil den meisten Tätern nicht einzelnes verschulden nachzuweisen war, und weil natürlich alle Betroffenen ihre Lebensläufe reinigten.
Auch Gauck hat, aktuellen Meldungen zufolge, Akten weggeben lassen, vor allem, wenn sie mit CIA und Abhör-Thematiken zu tun hatten. Die Neuen Länder hatten mit der Reform ihrer Psychiatrien natürlich genug zu tun, und nun hatten natürlich alle Beteiligten einen Neuanfang in ihrem Leben. Ob und was sie dabei gelernt haben, bleibt die andere Frage.
Die Theaterpädagogik brachte mich durch alle gesellschaftlichen Bereiche: Von der Jugendarbeit über die Lehrerfortbildungen zurück in die Schule, zur Sexualpädagogik und zur Geschichte ... und zur Arbeit mit Obdach- und Wohnungslosen.
Sonntag, 4. August 2013
Ist die Vergangenheit des Dr. Leipziger geheim? Seine Art der Tätigkeit ist historisch. GERECHTIGKEIT für Gustl Mollath!
Die vielleicht erpressbare Vergangenheit des Dr. Leipziger ist geheim. Bisher.
Sein Leben als Facharzt beginnt 1991.
Vorher?
Tatsächlich hat ein Teil der Ärzte, die als inoffizielle Mitarbeiter des MfS tätig waren, Patientengeheimnisse verraten. Auch wurden psychisch Kranke anläßlich von Staatsfeiertagen als potentielle Störer vorübergehend in psychiatrische Krankenhäuser eingewiesen. Außerdem waren mehrere Fälle von Psychiatriemißbrauch zur Disziplinierung unbequemer Menschen durch die politischen Machthaber nachzuweisen.
Solche Praxis-Erfahrungen entsprechen den Schilderungen der Zusammenarbeit mit den Richtern:
Ein Gutachter, der willfährig dem Richter signalisiert, dass die damals attestierten ehelichen Tätlichkeiten von 2001 im Jahr 2006 nicht für eine Einweisung genügen,
dass neuerliche Straftaten nachgewiesen werden sollten, was zur Konstruktion der Reifenstechereien führte, die weder in Polizeiprotokollen noch in Presseberichten außerhalb der Prozeßakten auftauchen ...
das entspricht einer dienlichen Zusammenarbeit, wie sie in Bayreuth Tradition wurde:
Schnelles jährliches Absegnen, und der Gutachter bleibt auch der Oberverwahrer
... aber nicht einer ärztlichen Verantwortung, die dem eigenen fachlichen Urteil standhält.
- ....
- Das MfS und das Gesundheitswesen in der DDR
2.1. Anfänge der Überwachung
2.1.1. MfS und DDR-Gesundheitswesen
2.1.2. Das MfS und der Hochschulbereich Medizin
2.2. Der Ausbau des Überwachungsapparates
2.2.1. Veränderungen nach dem Mauerbau 1961
2.2.2. Erneute "Republikflucht"-Bewegung von Medizinern
2.2.3. Reaktionen des MfS
2.3. Der Überwachungsapparat in den achtziger Jahren
2.3.1. Die zentrale Ebene: MfS-Hauptabteilung XX/1/II
2.3.2. Abteilung XX/1 der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Berlin
2.3.3. Abteilung XX/3 der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Berlin
2 3.4. MfS-Kreisdienststellen
2.3.5. SED und MfS am Ende
2.4. Zusammenfassung und Bewertung
- Inoffizielle Mitarbeiter im Gesundheitswesen
3.1. Zur Zahl der IM
3.1.1. IM-Anteil unter Mitarbeitern des Gesundheitswesens
3.1.2. Mißlungene Anwerbungsversuche des MfS
3.2. Verletzung beruflicher Pflichten durch IM im Gesundheitswesen
3.2.1. Zur rechtlichen Bewertung der beruflichen Schweigepflicht in der DDR
3.2.2. Zum Umgang des MfS mit der gesetzlichen Schweigepflicht
3.2.3. Analyse von 170 IM-Akten
3.2.4. Verletzung der beruflichen Schweigepflicht durch IM im Gesundheitswesen
3.2.5. Über Schweigepflichtverletzungen hinausgehende Aktivitäten von IM-Ärzten
3.2.6. Konsequenzen der Schweigepflichtverletzungen für die Betroffenen
3.2.7. Zur Frage von IM-Aktivitäten im psychiatrisch-psychotherapeutischen Bereich als Teil politischer Verfolgung
3.2.8. Inoffizielle Mitarbeiter im Bereich Psychotherapie
3.2.9. Inoffizielle MfS-Aktivitäten im Bereich Psychiatrie
3.3. Zusammenfassung und Bewertung
- Strafrechtliche und strafprozessuale Psychiatrieeinweisungen in der DDR
4.1. Rechtsgrundlagen strafrechtlicher und strafprozessualer Psychiatrieeinweisungen in der DDR
4.2. Forschungsstand zur forensischen Psychiatrie in der DDR
4.2.1. Forschungsstand Abteilung Waldheim der Nervenklinik Hochweitzschen
4.2.2. Forschungsstand zu anderen forensisch-psychiatrischen Institutionen
4.3. Erkenntnisse zu den forensisch-psychiatrischen Einrichtungen in Waldheim aus MfS-Unterlagen
4.3.1. Der Chefarzt des Krankenhauses für Psychiatrie Waldheim in den fünfziger und sechziger Jahren
4.3.2. Zum Regime im Krankenhaus für Psychiatrie in den fünfziger Jahren
4.3.3. Forensische Psychiatrie in Waldheim in den sechziger Jahren
4.3.4. Zum psychiatrischen Haftkrankenhaus Waldheim
4.3.5. Zur Abteilung Waldheim der Nervenklinik Hochweitzschen in den siebziger Jahren
4.3.6. Zur Abteilung Waldheim der Nervenklinik Hochweitzschen in den achtziger Jahren
4.4. Zur forensischen Psychiatrie in der DDR außerhalb von Waldheim
4.4.1. Sektion Kriminalistik und MfS-Haftkrankenhaus in Ostberlin
4.4.2. Dr. med. Dr. jur. Horst Böttger
4.4.3. Sonstige forensisch-psychiatrische Einrichtungen
4.5. Zusammenfassung und Bewertung
- Polizeirechtliche Psychiatrieeinweisungen in der DDR
5.1. Rechtsgrundlagen polizeirechtlicher Psychiatrieeinweisungen in der DDR
5.2. Forschungsstand zur Praxis polizeirechtlicher Psychiatrieeinweisungen
5.2.1. Berichte der Psychiatrie-Untersuchungskommissionen
5.2.2. Andere Publikationen über fragwürdige polizeirechtliche Einweisungen
5.3. Polizeirechtliche Psychiatrieeinweisungen nach den MfS-Unterlagen
5.3.1. Suchweg über Opferakten
5.3.2. Suchweg über systematische Sachrecherchen
5.3.3. Ein besonderer Fall
5.3.4. Die "Sicherung" der X. Weltfestspiele 1973
5.3.5. Zur polizeilichen Erfassung psychisch Kranker
5.3.6. Zentrale Weisungen – periphere Auswirkungen
5.3.7. Suchweg über IM-Akten von Psychiatern
5.3.8. Der Fall des Antiquitätenhändlers M.
5.3.9. Polizeirechtliche Psychiatrieeinweisungen am Ende der achtziger Jahre
Dr. Leipziger verweigerte jahrelang den Zugang zur Krankenakte, Eintrag schon 2005 ohne vorherige Untersuchung: Haldol als Medikation vorgeschlagen. Wegen Wahn. Nebenwirkung von Haldol: Möglicherweise Wahnvorstellungen.
Die Theaterpädagogik brachte mich durch alle gesellschaftlichen Bereiche: Von der Jugendarbeit über die Lehrerfortbildungen zurück in die Schule, zur Sexualpädagogik und zur Geschichte ... und zur Arbeit mit Obdach- und Wohnungslosen.
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