Sonntag, 15. Juni 2014

Wie sollen wir an die Leichen kommen, wenn die Presse schon die Adjutaten schont?

Der Fall Mollath berührte sogar die Interessen der Fürther ViererBande, der en berühmtestes Mitglied Kissinger heißt,
und die Offenlegung der HypoVereinsbank-Geschichte und ihrer Verbindungen in die Bayrische StaatsreGierung wird mit Hilfe des aktuellen Anwalts durch gute Bezahlung verhindert werden.

Im Untersuchungsausschuß war schon deutlich, dass die wirklich verantwortliche Richterin geschickt aus ihrer Verantwortung wegtauchen konnte. Weitere Beteiligte werden ebenso wenig erwähnt werden:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/verwandten-anstellungen-seehofer-verteidigt-betroffene-kabinettsmitglieder-12985304.html

aus: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/lexikon-zur-bayerischen-verwandtenaffaere-a-902191.html

Schüttelschorsch: Spitzname für den leidenschaftlichen Händeschüttler Georg Schmid, der über die Verwandtenaffäre stolperte und als CSU-Fraktionschef zurücktrat. Schmid hatte zuletzt Ermittler zu Besuch in seinem Haus in Donauwörth. Die Beamten stellten Unterlagen sicher, um den Vorwurf der Scheinselbständigkeit von Schmids Frau zu prüfen.

Wo bleibt der Schüttelschorsch?
Er war doch schließlich beim Beckstein im Büro als Herr Mollath seine Briefe schrieb. In den Artikeln jetzt werden nur immer andere Namen genannt.

Art. 111 Bayerische Verfassung
(1) Die Presse hat die Aufgabe, im Dienst des demokratischen Gedankens über Vorgänge, Zustände und Einrichtungen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wahrheitsgemäß zu berichten.


Im Strafrecht kann durch Unterlassen auch eine Tat begangen werden.
Kann die Presse durch Verschweigen ihre Pflicht verletzen? Gehört zu einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung auch eine vollständige Berichterstattung?

Wo bleibt Schüttelschorsch?

Sonntag, 11. Mai 2014

"Die Judenbank": Wie ein bayrischer Ort mit ein paar Kleinigkeiten gradlinig ins Unrecht gerät - alles RECHTENs?

Ein mit lateinischer Krankheit befallener wird als Kranker behandelt, aber er bekommt alles mit: Wie sich die Leute im Ort zueinander verhalten, sich auf die neue Zeit einstellen:
Da wird einer von der Ehefrau angezeigt, kommt ins KZ und bringt sich um, eine Schwangerschaft in der Nachbarschaft, und doch ist das Stück so lebendig, dass es selbstverständlich erscheint, dass es zu komischen Konsequenzen kommt ...

... und in einem der Dialog um Bäcker, Brot und Sägespäne höre ich sie Sätze meiner Mutter ...
Ab Donnerstag 15.05. 20 h noch ein paar mal im Spielplan des Kleinen Theater Haar

Der Regisseur Michael Stacheder berichtet in seinem judenbank.blogspot.de vom Wachsen einer Inszenierung: Eines Tages findet Dominikus ein festgeschraubtes Schild auf seiner Bank:
"Nur für Juden!" Was nun? Er ist kein Jude. Bisher war diese Bank ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit, seines Lebens. Eine Arbeitsbank war sie und jetzt ist sie ein unnützer Gegenstand, weil keiner darauf sitzen darf, nur die Juden.

Im Gedenken der Kinder

Gesamtprogramm "Im Gedenken der Kinder" in Haar.

Ausstellung im Rathaus der Gemeinde Haar, Bahnhofstr. 7 bis 03.07.2014

Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit
Gedenkausstellung zu Gast im Rathaus Haar. Ein umfangreiches Begleitprogramm setzt sich auf verschiedenen Wegen mit dem Thema auseinander: Szenische Lesungen, Führungen zu Gedenkstätten auf dem Gelände des kbo-Isar-Amper-Klinikum München, Theaterinszenierungen des Ensembles Junges Schaupiel München, Fachvorträge, Diskussionen. Die Ausstellung in Haar greift auch die Geschichte des eigenen Orts auf: Im Oktober 1940 wurde an die Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar eine Kinderfachabteilung angegliedert. Von November 1940 bis Mai 1945 fielen in der Anstalt Haar 332 Kinder und Jugendliche der Durchführung der „Kindereuthanasie“ zum Opfer.
Ansprechpartner/-in: Gemeindearchiv Haar Telefon: 089/46002-332 E-Mail: stahmann@gemeinde-haar.de Web-Adresse: http://www.dgkj.de/ueber_uns/geschichte/kinderaerz...

Dienstag, 6. Mai 2014

Psychiatrie hat immer mitgewirkt, dann nichts gewusst & wenig aufgearbeitet: Die Angst wirkt weiter. Auch die Angst vor den Irren.



Die Mutter aller Konzentrationslager war Dachau, das draußen liegende Extra-Lager für die politischen Feinde in der Hauptstadt der Bewegung. Hier hatte Hitler die Revolution von 1918 am gerade verlorenen Krieg erlebt, an den er geglaubt hatte, hier ließ er das Gegenmittel entwickeln:

Alle Kommunisten, Sozialdemokraten, Andersdenkenden hinter Stacheldraht und unter willkürlich zugreifende Aufsicht, das war wirksamer als die noch an altes Recht gebundenen Gefängnisse: Prügel und Willkür, regelmäßig exemplarische öffentliche Strafen, Hinrichtungen.

Die bewusste Schaffung eines Ortes der Unmenschlichkeit ausserhalb der Gesellschaft verbreitete die Angst, die bis heute wirkt: Wer darüber spricht, macht sich schuldig, verdächtig, gehört dazu. So war das damals, als man es nicht glauben wollte, als einer im Wirtshaus besoffen nachts davon erzählte, und am nächsten Tag, darauf angesprochen, erschrocken erbleicht.

Nicht die Massenmorde waren hier das System, Dachau hatte das Brausebad neben dem kleinen Krematorium damals kaum fertig gestellt: Ganz viele Menschen waren nur für drei Monate hier, und sie verbreiteten mit ihrem (bei der Entlassung schriftlich versprochenen) Schweigen die Nachricht in alle Landstriche.

Politisches Reden war schnell für Pfarrer und Lehrer, Nachbarn und Bürgermeister, Ratschweiber und Kriegsteilnehmer geregelt: Still, sonst kummst nach Dachau. Radiohören und Zeitungslesen, Kirchgang und Jugendgruppe ... Hitlerjugend und Gleichschaltung ...



Heute wären die Geschwister Scholl bei den Montagsdemonstrationen und würden herausfinden wollen, wie die alten Kriegserfahrungen Bilder und Angst wie Muster prägen: Und die Un-Gläubigkeit. Der 11. September und die gleichgeschaltete Gläubigkeit unserer öffentlichen Medien sind für Viele so ein Einstieg.

Die NATO-Einbettung unserer bezahlten Presse konnten wir die letzten Wochen wieder gut erleben, die konfusen Internet-Möglichkeiten gleichen das noch lange nicht aus, Feindsender? Die organisierte Linke, kämpft gegen die sichtbare Rechte, bekommt aber die Bilder der Angst nicht in den Blick: Still arbeiten hat doch damals auch geholfen?

Die Unmenschlichkeit ist mit dem Krieg in andere Länder exportiert, wir liefern nur die präzisen Waffen und Drohnen-Schussimpulse. Wir morden nicht. Sichtbar. Wir sind zufrieden und mähen regelmäßig den Rasen. Trennen den Müll und die Kinder in der Schule nach Leistung. Wie damals und immer.

Montag, 5. Mai 2014

Bayrischer Landtag hört Experten gemeinsam im Rechts- und Sozialausschuss am 8.5. 10-16 h

Da hinten im Bayrischen Landtag wird am Donnerstag in einer gemeinsamen Sitzung der drei Ausschüsse Gesundheit, Soziales und Recht der Ausweg aus den schwarzen Kammern der forensischen Psychiatrie gesucht: Willkür und Abrechnungsinteressen, Justiz-Schiebereien und bestellte Gutachten, ohne Aufsicht und Verteidigung ...

Mollath war nur einer, andere, die weniger gut kommunizieren können, werden medikamentös oder in übergriffiger "Erziehung" gehalten, wie gut zahlendes Vieh: Entlassmanagement nur nach Anpassung, Einrichtungsdenken.

Tagesordnung zur 13. Sitzung vom 08.05.201410-16 h Konferenzsaal

Dienstag, 15. April 2014

Bundesregierung will Befragung Edward Snowdens verhindern - World Socialist Web Site

Bundesregierung will Befragung Edward Snowdens verhindern - World Socialist Web Site

Montag, 14. April 2014

Keine Fehler im System, keine Fehler bei der Bank! Schon vor dem Mollath-Prozess ist alles klar. Wie bei Hoeneß danach.

Keine Ermittlungen gegen den Filz aus Anstaltsleitung, Gericht, Lokalzeitung, Polizei und Bank, keine Erwähnung der Schwarzgeld-Verschiebungen, wie auch bisher: Diese Justiz will nicht lernen.

Der nun berühmt gewordene Staranwalt wird etwas Entschädigung und eine formale Anerkennung der Leiden seines schwierigen Mandanten herausholen, und dann soll wieder Ruhe sein. Wir haben in diesen schwierigen Zeiten wichtigeres zu tun, die Kriegsjustiz vorzubereiten.

Die Geldverschiebe-Systeme der superreichen, zu denen eher die Richterin Heinemann gehörte als der grobe Klotz Brixner, der zwar im CSU-System gut zu Hause ist, aber dennoch meinte: "Das ist nicht mein Urteil!"

Der Untersuchungsausschuß des Landtags wird bis zum Verfahren vergessen sein, die Befreier der großen Medien feiern sich selbst und ihre Bücher, ein paar mehr Artikel werden zu Justiz und Forensik noch geschrieben,aber das System der bayrischen Beamten sieht sich unberührt: Seehofer wurde doch wiedergewählt, die Ordnung hielt noch mal, und je mehr Chaos, desto mehr Ordnungswählende.

Geldverschiebe-Systeme wie Wahabi bringen per Telefon und Vertraute das Geld auch von hier bis in afghanische Dörfer, wo keine Banken existieren.

Das gleiche können Millionäre und Zocker: Über Vertraute, Mittelsleute ... und es ist nichts zu beweisen. Was Gustl Mollath meinte, als Belege aus dem Faxgerät zu haben, ist nur der Staub eines Verdachtes, Laim 11 12 und Klavier: Das klingt nach Bechkstein, belegt aber nichts.

Natürlich hätten die Schweiz und die Caiman-Inseln auch Giroverkehr, aber den benutzen nur die Anfänger, weswegen von der großen Journalisten-Initiative vor zwei Jahren nur eine Randnotiz blieb, mit einem kleinen niederbayrischen Zocker.

Das Gericht wird nur über Gewalt reden und über Wahn, über Reifenstechereien und die seltsamen Ermittlungsverfahren der Polizei, wird aber schnell bei den Zusammenspielen der Behörden die weitere Unschuld aller beteiligten feststellen.

Die Finanzämter, die durchaus gegen die Banken hätten ermitteln können, werden über alles das große Mäntelchen des Steuergeheimnisses werfen und Unschuld rufen, saß der Steuer-Chef doch auch in den Gremien der Bank. Unschuld!

In diesem System werden wir keine unabhängige Staatsanwaltschaft bekommen, eher tritt der Papst offiziell der Camorrah & Co bei, incl. Bank des Heiligen Geistes.



Montag, 31. März 2014

Der Münchener AnwaltVerein e.V. präsentiert das Stuttgarter Juristenkabarett „Vor Gericht und auf hoher See....“ Freitag, den 11. April 2014

Der Münchener AnwaltVerein e.V. präsentiert das Stuttgarter Juristenkabarett

„Vor Gericht und auf hoher See....“

Freitag, den 11. April 2014 um 19.30 Uhr

Einlass ab 19.00 Uhr im Künstlerhaus - Festsaal Lenbachplatz 8 (Eingang Maxburgstraße)

Eintritt: Euro 30,00 an der Abendkasse, Euro 25,00 im Vorverkauf beim MAV

Ermäßigungen: StudentInnen, ReferendarInnen, Azubis, Menschen mit Behinderung gegen Vorlage eines gültigen Nachweises: Euro 20,00

„Vor Gericht und auf hoher See....“ so lautet ein altes Juristensprichwort. Vollständig heißt es „Vor Gericht und auf hoher See sind wir in Gottes Hand“ - und das Stuttgarter Juristenkabarett begibt sich in Matrosenanzüge, um zu überprüfen, ob das tatsächlich zutrifft.

Jeder, der schon einmal mit dem Gericht zu tun hatte, weiß: die Parallelen drängen sich auf. Der Boden schwankt, der Wind bläst hart von vorne und gelegentlich hat man Lust über die Reling zu kotzen.

Aber ist das Justizschiff wirklich mit der Titanic zu vergleichen? Droht uns ein Eisberg - oder ist nur mal wieder die Klimaanlage defekt?

Sind wir auf einer Luxuskreuzfahrt mit Captain's Dinner oder eher auf einer Sträflings-Galeere? Ist Justitias Augenbinde in Wahrheit eine Augenklappe? Kann ein Paragraf, wenn man ihn nur tüchtig aufpumpt, als Rettungsring fungieren? Und was gibt es zu essen?

Richterin Anette Heiter, Rechtsanwältin Elke Kunzi, die Rechtsanwälte Thomas Lang undThorsten Majer und Richter Herbert Anderer testen im Selbstversuch ihre Seefestigkeit.

Die fünf Volljuristen werden zu Leichtmatrosen - begleitet vom Schifferklavier werden sie hingebungsvoll Seemannslieder schmettern ganz nach dem Motto: Das kann doch 'nen Juristen nicht erschüttern!

Wir freuen uns auf Besucher aus Anwaltschaft, Justiz und Verwaltung. Selbstverständlich sind „Nicht-Juristen“ herzlich willkommen!

Karten: im Vorverkauf beim Münchener Anwaltverein, Prielmayerst.7, Zimmer 63
Tel: 089 55 86 50 und per eMail info@muenchener.anwaltverein.de oder an der Abendkasse.